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Neues Projekt in der Donauregion geplant

9. Januar 2016

Die awp plant ein neues Bildungsprojekt in Serbien! Über ein vorheriges Projekt kam Kontakt zur serbischen Malerin Ana Tudor zustande. Frau Tudor, in der Donauregion lebend und dieser sehr verbunden, arbeitet an einem großen Donaubild. Das Bild soll den kompletten Donauverlauf abbilden und die gigantische Länge von einem Kilometer erreichen. Das würde wohl für einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde reichen. In Gesprächen mit der Malerin über ihren Antrieb und ihre Motivation sowie ihre Einstellung zur einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt der Donauregion, konnten weitreichende Übereinstimmungen mit den Zielen der awp festgestellt werden. Es entstand die Idee, dieses aufsehenerregende Bild zu Bildungszwecken und zur Aufklärung der ansässigen Bevölkerung einzusetzen: Frau Tudor erklärte sich bereit, wichtige bedrohte Tiere und Pflanzen in das Bild mitaufzunehmen. Mit kleinen Tafeln, die über dem Bild angebracht werden sollen und die zentrale Informationen zur Bedrohungslage der einzelnen Arten sowie deren Wichtigkeit enthalten, soll den Menschen vor Ort aufgezeigt werden, wie einzigartig und schützenswert die Donauregion ist.

Um diese Tafeln zu erstellen und nach Fertigstellung das Bild ausstellen zu können, wurde umgehend Kontakt mit dem WWF Deutschland und dem WWF Serbien aufgenommen. Von Seiten des WWFs wurde das Projekt sehr positiv aufgenommen und weitreichende Unterstützung zugesagt. Zudem konnten private Unterstützer gewonnen werden, die sich bereit erklärten, die noch fehlenden knapp 5.000€ zur Anschaffung von Malleinen und Farben zu finanzieren.

Ende Februar 2016 werden Freiwillige nach Serbien fahren, um das Projekt mit dem WWF zu besprechen und die Materialien zur Malerin zu bringen, damit diese das Bild fertigstellen kann. Dafür wird sie ungefähr ein Jahr brauchen. Danach ist geplant, das rekordverdächtige Bild in Kooperation mit dem WWF Serbien in verschiedenen Städten der Donauregion auszustellen und so einen effektiven Beitrag zum Arten- und Naturschutz vor Ort zu leisten. Diese Roadtour ist für den Sommer 2017 geplant.